"Polnisch-Weißrussisch-Deutscher Karnevalsmix" - 14. - 21. Februar 2007
Stadtführung
Gemeinsames Kochen










Hier das Programm der Karnevalsbegegnug als PDF-Datei:


Pressemitteilung

Bericht von Dominik Hinz

Mittwoch 14.2.07, 9:30 endlich beginnt das lang ersehnte Treffen, auf das
viele schon so lange gewartet haben. Es sind noch nicht alle da, doch nach und nach trudeln auch die letzten ein, um sich an diesem Erlebnis beteiligen zu können.

Und als dann auch mit etwas Verspätung die letzten bereits in Deutschland anwesenden Teilnehmer angekommen sind, kann es endlich losgehen.

Nach freundlicher Begrüßung, beginnt direkt das Programm, um Münster kennen zu lernen. Und was wäre hierfür besser geeignet als eine Stadtralley?

So ziehen drei aufgeschlossene Gruppen los, um langsam anhand einiger Fragen Münster zu erkunden. Nachdem nun also selbst der Name des verliebten Schwans in Erfahrung gebracht werden konnte und man sich in der Mensa gestärkt hat, können die Zimmer bezogen werden.

Doch die Gruppe ist für Größeres vorgesehen und so begibt man sich schon bald darauf zum Rathaus, um etwas über die deutsch-polnischen Beziehungen zu erfahren und kurz darauf die Bürgermeisterin im Friedenssaal zu treffen.
Aber auch wenn niemandem der Hahn gereicht wurde, so gingen doch alle gut gelaunt zurück zum Jugendgästehaus, um die etwas später eintreffende belarussische Gruppe begrüßen zu können. Der Abend wird dann genutzt, um sich auszutauschen oder auch um sich von dem anstrengenden Tag zu erholen, denn der nächste Tag ist auch schon durchgeplant. Da zu einem vollständigen
Besuch in Münster eine Inspektion des Planetariums nicht fehlen darf, macht man sich auch schon früh morgens auf, um eben dorthin zu wandern und etwas über die Sterne zu lernen und um das Museum zu besichtigen. Und nachdem man auch dieses Ereignis hinter sich gelassen hat und bei einem Gewaltmarsch vollendet hat, stellen die Polen ihren "tlusty czwartek" (Fetter Donnerstag) vor, bei dem vor der Fastenzeit noch einmal richtig gefuttert wird. Dies wird natürlich direkt mit einigem Gebäck praktiziert. Aber auch Informationen über Polen werden gegeben und selbst ein kleines Quiz für die Deutschen und Belarussen gibt es. Und nachdem man noch etwas vorgefeiert hat und sich später in der Mensa gestärkt hat, macht man sich bereit, um im "Klup" das Ende des Tages zu begießen und bekannte deutsche Gesichter zu sehen.

Am nächsten Tag geht es wieder zum Rathaus, diesmal um etwas über die Arbeit des Fördervereins zu erfahren. Auch hier zeigt sich allgemeines Interesse, das bald zu einer lebhaften Diskussion führt.

Doch das Programm ist hier noch nicht abgeschlossen, denn später wandert man noch zum Bennohaus, um etwas über eben dieses zu lernen und auch um in einem Film etwas über andere Kulturen und Projekte zu erfahren.

Später hat man dann wieder Zeit, im "Go-Parc" miteinander ausgelassen zu feiern, was ja nach so einem Tag nie verkehrt sein kann.

Diesem Gedanken folgend ist der nächste Morgen auch etwas entspannter und es wird erst am Mittag wieder im Programm vorangeschritten. Heute wird die Stadt noch genauer und mit Informationen über historische Ereignisse unter die Lupe genommen, sei es, dass die Geschichte der Wiedertäufer oder auch die der ersten Universität erzählt wird. Mit Interesse verfolgt jeder wissbegierig dem Vortrag und am Ende hat doch jeder wieder was gelernt,
selbst die Deutschen.

Doch es passiert natürlich noch mehr, so findet etwas später auch schon der belarussische Tag statt, der ebenfalls für allgemein gute Laune sorgt und mit vielen Spielen für allgemeine Erheiterung sorgt, auch wenn aufgrund von Krankheit einiger Belarussen der Frühling nicht traditionell begrüßt werden kann.

Trotzdem lässt man sich nicht von dem verhältnismäßig schlechtem Wetter abschrecken, das deshalb am nächsten Tag Einzug hält und so besuchen die Gewillten am nächsten Morgen die Messe im Dom, bevor man sich später trifft, um der Schlüsselübergabe beizuwohnen.

Danach wird es aber auch Zeit, etwas für den Tag zu kochen, und so teilt man sich in Gruppen auf, um Leckeres für den Gaumen zu zaubern, bevor der deutsche Tag gestartet werden kann, bei dem neben "Herzblatt" auch mit einem Zwiegespräch typisch deutscher Karneval vorgestellt wird.

Doch endlich, nach diesem schönen Tag, beginnt das, worauf alle wohl am meisten gewartet haben. Rosenmontag! Alle nehmen gut gelaunt an den Festlichkeiten teil und die Ausbeute an Süßigkeiten ist enorm, wenn auch nicht so enorm wie die gute Laune. So feiert man, was der Körper hergibt, um abends geschafft ins Bett zu fallen.

Dienstags gibt es dann genug Zeit, um sich zu erholen, bevor am Nachmittag das Stadtmuseum besucht wird, um das nun fast schon enorme Wissen über die Stadt noch weiter aufzustocken und als hiernach genug Zeit bleibt, um durch die Stadt zu bummeln und gegebenenfalls einzukaufen, wird der letzte Abend mit einer ordentlichen Abschiedsparty feuchtfröhlich zuende gebracht.

Doch auch wenn das Treffen ewig hätte sein dürfen, so muss doch irgendwann der Zeitpunkt kommen, an dem es heißt „Abschied nehmen“ und so findet sich am letzten Tag noch Zeit für eine Evaluation, bevor man sich schweren Herzens voneinander trennt und direkt beginnt, auf das nächste Treffen zu warten oder sich bereit macht, E-Mails zu schreiben.

Ansonsten bleibt für alle nur zu sagen

VIVA POLONIA und möge man sich bald wieder sehen.
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